10 KLEINUNTERNEHMEN
10 DESIGNER
10 x NEU
10 TAGE
MAIN STREET
WIE NEU
Vernadine's Soul Food
401 E. Grand River Ave.
Ich bin Trenton und bin Einrichter bei IKEA.
Mir wurde Vernadine's betraut.
Ich wollte mein eigenes Geschäft,
weil mein Vater unheimlich gern
zum Essen ausging.
Und weil Leute, für die ich kochte,
begeistert waren, ich habs für ihn getan und für die
Zukunft meiner Kinder.
Ganz im Vertrauen. Als wir
die Arbeitsverteilung festlegten, fühlte ich mich mit ihr verbunden. Sie
schrieb, dass ihr Vater gestorben war und das war ihre Motivation für
ihr Restaurant. Es war für ihn.
Mein Vater starb vor 1 1/2 Jahren.
Ich fühlte: "Okay, das ist es."
"Ihr möchte ich helfen."
Komplett neu? Super.
Das könnte mehr Kunden bringen.
Später übernimmst du das Geschäft?
Nein?
Falsche Antwort.
PLANUNGSPHASE
November 2007
Diese Tür will ich anstreichen.
Hallo, Verna.
- Hallo. Wie gehts?
- Gut. Trenton ist dabei.
Vernadine's Restaurant brauchte
einen Essbereich mit Atmosphäre.
Der Bereich sollte so viel Soul bekommen
wie ihre Fenster und ihr Essen.
- Hallo. Ich bin Trenton.
- Freut mich.
Hier gibts Soulfood
und das sollte die Atmosphäre widerspiegeln.
Visuell komplett neu im Vergleich
zu vorher.
Aufbauend auf den eigenen Charakter
machten wir-
- ein paar
drastische Veränderungen.
- Ich würd es komplett neu machen.
- Komplett?
Die Tür machen wir rot.
Wände und Decke werden gestrichen in intensivem Blau.
Und dazu knallrote Stühle.
So feuerwehrrot wie möglich.
Und ein neuer Boden.
Was anderes.
Schachbrettmuster.
Wir möchten neue Tische machen.
Und einen großen Familientisch.
Für ein Buffet oder
für den Kaffee.
- Ja. Das ist nett.
- Ich möchte Holzjalousien.
Und eure Bilder neu rahmen.
Und noch andere Bilder. Alles von
Ella Fitzgerald bis "50 Cent".
Verna zögerte nur,
als es um die Farbe ging.
- Du musst es mögen.
- Ich möchte das Blau versuchen.
- Ich verstehe. Man muss sich dran gewöhnen.
- Damit komm ich klar.
Wenn du reinkommst,
merkt man es sofort.
Sie werden denken, "Wow! Guck mal!
Sie haben was verändert."
Wir machten alles neu.
Neue Möbel, Farbe Holzjalousien, einfach alles.
Das wird richtig nett.
Besonders mit den Holzjalousien
Es wird
komplett anders. Nicht schlecht.
- Viel versprechend.
- Ich liebe es. Deine Idee ist toll.
- Sehen wir die Toilette an?
- Geradeaus.
Fang hier mit grün an
und dann überall weiter.
Einen Abfalleimer in Rot
oder ein paar Details.
Hier kommen Getränke,
eine Anrichte und ...
- Es war mir eine Freude.
- Mir auch!
- Ich liebe deine Ideen.
- Freut mich.
- Ich liebe deine Ideen.
- Okay.
Die größte Herausforderung
war der Sitzbereich. Nicht genug Plätze.
Wir besorgen Tische
und Stühle, um den Raum besser zu nutzen.
Hier haben jetzt ca. 24 Leute Platz,
aber so, wie wirs vorhaben, können wir das verdoppeln.
Wir ändern alles.
Alles wird frisch und jugendlich.
Das möchte sie ja auch.
Eine jüngere Klientel.
Familien mit Kindern.
Man wird es merken.
Sie sehen die Tür und sagen:
"Lass uns zu Vernadine's gehen.
Mal sehen, was da abgeht."
Ich kanns nicht abwarten.
Fangt doch gleich an.
UMBAU
Januar 2008
Ich finds toll. Es wird ein komplett neuer
Look für mein Unternehmen.
Das hoffentlich mehr
Kunden bringt.
Sie hatte drei Bilder.
Ein Poster von Martin Luther King.
Eins von B.B. King
und Louis Armstrong.
Da es hier Soulfood gibt,
sollte Musik eine Rolle spielen.
Wir wollten ein paar LP-Hüllen
und Singles rahmen.
Diese Leute hab ich gehört,
als ich aufwuchs.
Chaka Khan, Aretha Franklin,
Diana Ross und die Supremes.
Full Force.
Z.Z. Hill, B.B. King.
Hab ich geliebt. Mein Lieblingsstück.
- Die sind toll. "Bad".
- Das hier ist toll.
Da die Wand blau ist, suchten wir
Alben, die sich vom Blau absetzen.
Orange, gelbe, rote, grüne.
Nimm drei.
Ja, das ist das beste.
Das ist wirklich gut.
Danach kamen
Erinnerungsstücke oder Poster mit Soul als Thema.
Vorher gabs keine Bilder und
jetzt wird die Wand voll damit.
So sieht es viel netter
aus. Das wird schön.
Ich wollte eine Collage.
Und das ist eine.
- Eine Wand voller Dinge.
- Siehst du all die Poster?
Hier, der alte Knabe. Marvin Gaye.
- Das ist lang her.
- Wir sind ja auch eine Weile her, Honey.
Bis Wand und Boden fertig waren
konnten wir nicht viel tun.
Die Wände kamen zuerst dran.
Und die Tür wurde feuerwehrrot.
Vorher war sie blass-
rosa. Magenta.
Jetzt sticht sie heraus.
Wir sind in den Toilettenräumen.
Die Farbe heißt Calypso.
Anfangs zögerte ich genauso wie Verna, wenns um die Farbe ging.
Es sah nicht so aus wie geplant.
Ich hatte Angst, es sei zu dunkel.
Sobald wir anfingen,
gings mir gut. Alles war cool.
Ich denke, es wird
gut aussehen. Viel Farbe.
Ne rote Tür.
Es war mehr, als sie
erwartet hatte.
Es ist heller, als ich dachte. Gut. Ich dachte es könnte zu dunkel werden.
Ich liebe es.
Viel besser. Ganz anders.
Du hast eine Vision und hoffst, dass es
so wird. Und es wurde so.
Ich mag es sehr.
Die Farbe ist toll. Wirklich schön.
Ich denke, es gefällt ihr.
Es ist ein komplett anderer Raum.
Sehr drastisch.
Eine große Veränderung.
Es steckt mehr Leben drin. So bekomme ich
vermutlich mehr Kundschaft.
Weil das Restaurant anders ist.
Werkstatt der Einrichter
Wir haben weiß.
Oder Birke?
Weiß?
Da ist nichts an der Wand
als Gegengewicht zum Blau.
Wie toll das aussieht.
Jetzt kommt der Boden raus,
aber ich habs noch nicht gesehen.
Als Boden wollten wir
einzelne Kacheln in einem Winkel.
In einem 45°-Winkel wirkt
der Raum größer.
Neben dem Blau vermutlich
die wirkungsvollste Änderung.
Wir schafften die Nischen raus
und die zwei Klapptische.
Werkstatt der Einrichter
Dazu rote Stühle.
Fertig.
Rustikale, eckige Birkentische,
nicht an den Wänden entlang gestellt, sondern im Raum. Sie sind
unterschiedlich kombinierbar.
Ich finde, die roten Stühle sind
das Beste.
Sie heben sich von der
blauen Wand und dem Schachbrettmuster ab.
Echt gut.
Ein Familientisch für 6-8 Leute
kam hinzu.
Und ein Kindertisch.
Und sie will, dass ihr Unternehmen
nach vorne verlagert wird, damit sie mehr Kontakt mit den Kunden hat.
Daher die Anrichte.
Sie kann Schüsseln aufstellen
und die Leute bedienen sich selbst.
- Ganz anders als vorher, finde ich.
- Die Farben passen perfekt.
Am Fenster, wo die
Leute bestellen, kam das Laminat raus und eine
Durchreiche rein. Passend zu den Tischen.
Sieht toll aus!
Jetzt haben wir Jalousien, Leuchten,
Schiebegardinen und Kunst.
Wir brauchten hier Veränderung.
Ich bin sehr froh darüber.
Verna wirkt voller Energie,
es hat eine Menge Spaß gemacht.
Sie scheints zu mögen.
Wenn nicht, hat sie mich angelogen.
Wie du meinst.
Die zwei müssen in die Mitte,
aber es soll nichts in Reihe stehen.
Es soll natürlich sein.
Wir wollen ihre Soulbilder kreativ und
fließend aufhängen.
Wir probierens aus, bis wir es
mögen.
Wir rahmten alle Poster und Platten
und formten eine Collage.
Wunderschön.
- Ja, so.
- Mach das.
Sag mir, wos gut aussieht.
Ok. Ja.
Es ist lebhaft, lustig, verspielt.
Eine klare Linie.
- Magst du es?
- Ich liebe es.
Bei einem so fröhlichen Umfeld
wie hier ...
Auch wenn es für die Kunden ist, denke ich, sie und ihr Mann sind sehr stolz auf das Restaurant.
Viel mehr als vorher.
Ich denke, das Aufstehen morgens
macht so mehr Spaß, wenn sie ins Restaurant gehen,
aufschließen und losgrillen.
Es ist sehr positiv. Sie wollte jüngere
Kundschaft.
Das wird sicher klappen.
Besser könnte es nicht sein.
Es ist sogar viel besser, als erhofft.
IKEA BUSINESS
Besser arbeiten. Besser leben.
Die Besitzerin von 'Vernadine’s Soul Food', Verna Whitfield, hat zwei große Leidenschaften – Soulfood und Soulmusik. Es war also ideal, ihre Musikliebe in die Überarbeitung des Restaurants zu integrieren. Ihre Lieblingsalben und lebendige Farben bilden jetzt den perfekten Rahmen für ihr tolles Soulfood.